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Meditation - warum es sich lohnt damit zu beginnen...

Aktualisiert: 6. Apr 2019


Schon lange schwöre ich auf das Meditieren. Leider klingt das Wort für viele Bekannte noch immer nach Esoterik-Ecke und komisch dasitzenden, Mantra murmelnden Hippies. Mit diesen Clichés wird jetzt aufgeräumt!

Meditieren bedeutet nämlich auch sich einen kurzen Energiekick gönnen, eine kleine Auszeit aus dem ganz normalen Wahnsinn zu nehmen, abzuhauen auf die persönliche Insel der Entspannung um nachher gelassen und mit guter Laune, klarem Kopf und voller Kreativität im Hier und Jetzt zu wirken. Besonders für die Mütter und Väter unter uns ein wahrer Segen.

Und ja ich weiss, nicht immer ist eine solche Pause im Alltag möglich und aller Anfang ist schwer. Deshalb gebe ich Ihnen in diesem calmly-Blog eine kleine Starthilfe um den Einstieg in Ihre Meditationspraxis zu erleichtern. Meditieren ist nämlich fast überall möglich. Auch wenn Sie nur 3 Minuten Zeit haben zwischen Einkäufe verräumen und Kind abholen.


Vielleicht kann ich Sie ja eher dazu motivieren, wenn ich Ihnen ein paar Vorteile des Meditierens erläutere.


Wozu eigentlich meditieren?


Auf die Frage was mir persönlich das Meditieren gibt, antworte ich jeweils: Nebst einer grossen Portion Gelassenheit im Alltag habe ich durch das Meditieren immer mehr das Gefühl mir selbst ein bisschen näher zu kommen, mich selber besser kennen zu lernen und somit leichter mein Plätzchen im Leben zu finden. Seit ich meditiere wird mir öfter klar, warum mich etwas berührt oder belastet. Ich durchleuchte meine Erwartungen, meine Ängste.

Ich übe immer wieder mit negativen Gedanken und Gefühlen umzugehen, sie anzunehmen und mir selbst für meine Fehler zu verzeihen, mich so anzunehmen wie ich nun mal bin. Und ich habe gelernt Geduld zu haben und trotz unerfüllten Wünschen glücklich und zufrieden zu sein.


Beim Meditieren konzentrieren wir uns darauf, was jetzt in diesem Moment gerade alles um uns herum ist und das es so ist, wie es ist. Ich kann es grad nicht ändern. Es bleibt mir nur, alles anzunehmen. Ich kann vielleicht auf den nächsten Moment einwirken aber der aktuelle Moment bleibt wie er ist. Dieses Annehmen dessen, was ist, ohne zu bewerten und sich davon beherrschen zu lassen, darum geht es. Dies ist der erste Schritt zur Veränderung hin zu einem positiveren Leben.


Auswirkungen auf den Alltag


Meditation gibt uns Gelassenheit. Wenn mein Kind sich beispielsweise im Supermarkt auf den Boden wirft, weil es kein Überraschungsei bekommt oder ein Kollege im Büro meine Idee als die Seinige ausgibt - je ruhiger und gelassener ich in diesem Moment bleiben kann, desto besser werde ich die Situation am Schluss meistern. In Hektik ausbrechen, fluchen, sich aufregen - all dies führt nur zu Dauerstress und Magengeschwüren.


Eine Klientin hat erzählt, dass bereits wenige Wochen nachdem sie angefangen hat zu Meditieren, ihre Kinder fragten, was denn mit ihr los sei, sie wäre auf einmal so nett. Sie hat ihnen nicht mehr erlaubt, aber war viel klarer, viel ausgeglichener, mehr bei sich. Der Ton ihrer Stimme hatte sich verändert. Er war sanfter, zugewandter und freundlicher geworden. Ihr Umfeld hat das registriert.


Wissenschaftlich belegt


Natürlich ist das Meditieren kein Allheilmittel und ersetzt auch nicht den Arztbesuch bei schwerwiegenden Beschwerden oder Krankheiten. Und doch:

Diverse Studien konnten nachweisen, dass das Meditieren Körper, Geist und Seele gut tut.


Wer regelmässig meditiert, kann seinen gesamten Organismus positiv beeinflussen:

Meditieren:

  • senkt den Blutdruck

  • senkt den Anteil der Stresshormone im Blut (Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin)

  • stärkt das Immunsystem

  • wirkt gegen (chronische) Schmerzen so gut wie Schmerzmedikamente

  • unterstützt die Verdauung

  • stärkt die Zellen (neue Zellen sind widerstandsfähiger als die abgestorbenen)


Doch nicht nur im Körper, auch im Gehirn passiert einiges:


  • Es wird die Bildung neuer Verbindungen angeregt (Neuroplastizität)

  • Meditation hilft nachweislich gegen Depressionen, Burn-out, Angstzustände, Suchtverhalten und Essstörungen

  • Durch das regelmässige Praktizieren wird die Konzentration und Kreativität erhöht. Herausfordernde, geistige Arbeiten fallen einem leicht, man kann sich besser fokussieren.

  • Durch Meditation gelangen wir zu mehr innerer Ruhe und grösserer Distanz zum Alltag. Wir spüren deutlicher: Was will ich wirklich?


Na, überzeugt? Dann starten Sie doch gleich mit der ersten calmlyMeditation#1


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Karin Brüll

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